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Der zweite Tag unserer kulinarischen Entdeckungstour, die wir dank der Einladung von Nürnberg Tourismus und Uwe Spitzmüller (highfoodality) erlebten, führte uns in die Altstadt Nürnbergs.

Mit in die fränkische Metropole reisten:

Und hier findet Ihr unsere schöne Cookinista-Tour (Programm-pdf), die wir unter der fachkundigen und äußerst charmanten Leitung Karin Wittenstein erleben durften:

Behringer’s Bratwursthäusle

Internet: www.bratwurst-haeusle.de

Behringer's Bratwursthäusle

Unsere erste Station bescherte ein ungeahnt leckeres, spätes Katerfrühstück im Traditionshaus „Behringer´s Bratwursthäusle“ das bereits seit über 40 Jahren von der Familie Behringer geführt wird. Hier kredenzen täglich von 10 bis 22 Uhr (außer Sonntags) Scharen von Bedienungen die täglich frisch zubereiteten Nürnberger Bratwürstchen. Diese werden aus der eigenen Produktion direkt auf dem Grill über Buchenholz knusprig gegrillt. Wir verkosten die kleinen Köstlichkeiten gegrillt, als saure Zipfel im Weinsud und in der geräucherten Variante. Dazu gibt es das beste Kraut, das ich seit Langem essen durfte und einen besonders schlotzigen Kartoffelsalat. Herr Behringer erklärte uns allerlei um das historische Häusle und in welch hoher Qualität die verwendeten Zutaten sind. Das schmeckt! Die klassischen „Drei im Weckla“ (drei Rostbratwürstchen im Brötchen) lassen den Abklatsch beim „Gasthaus zur goldenen Möwe“ aussehen wir ein Krümel neben dem Kuchen. Ich möchte bitte, dass Herr Behringer bei uns in der Pfalz eine Filiale eröffnet. Echt jetzt.

Unten Links in der Kollage seht Ihr Bratwurst-Sushi. Richtig gelesen. Bratwurst-Sushi, mit Rostbratwürstchen und Meerrettich, Stadtwurst-Nigir mit Senf und Bratwurst Roll im Mori-Blatt. Ich bin offen gestanden kurz irritiert, probiere dann doch ein paar der Exemplare. Der Reis toll, passt aber meines Erachtens nicht besonders gut zur Bratwurst. Wir stellen einstimmig fest: gegen den vorher genossenen Originale können die japanischen Frankenhäppchen nicht mithalten. Wenn neugierig ist, der kann das Bratwurst-Sushi in Nürnberg bei Sushi Glas probieren. 

 

Der Senfladen

Internet: www.senf-laden.de

Der Senfladen

Die zweite Station bescherte mir ein ganz persönliches Vergnügen: wir besuchten den Senfladen von Elke Kokott. Hier erwarteten uns unzählige Senfsorten und wer meinen Blog regelmäßig liest weiss, wie sehr ich dem Senf in all seinen Variationen verfallen bin. Wir verkosteten die unterschiedlichsten Sorten, mild bis würzig, süsslich oder scharf. Ich unterdrücke den Impuls, mir eine größere Auswahl direkt einpacken zu lassen, in dem Wissen, dass ich auf meiner Heimreise am kommenden Tag den Koffer nicht mehr stemmen kann. Zum Glück gibt es für Gäste eine Homepage, wo ich alle Sorten bestellen kann. Das mache ich auch.

 

Hausbrauerei Altstadthof

Internet: www.hausbrauerei-altstadthof.de

Hausbrauerei Altstadthof

In der Hausbrauerei Altstadthof erschloss sich uns nach einer Probe durch das Biersortiment der Familie XY der unterirdische Teil Nürnbergs, hier lagert die Brauerei bei konstanten Temperaturen um die 10°C bei Sommer wie Winter ihre Biere und Destillate. Wir können das hier unten wohl gut aushalten, gerade bei diesen sommerlichen Temperaturen draußen. Nachdem wir dann noch die heilige Halle sehen konnten, in der die Fässer mit dem eigenen Whisky gelagert werden. Der sogenannte „Angeldust“ hängt schwer in der Luft, es duftet nach Vanille, Torf und Holz.

 

Wurzelsepp

Internet: www.wurzelsepp-nuernberg.de

Wurzelsepp

Weiter geht es zum vierten Laden – hier wird es sehr würzig, denn wir befinden uns im Tee- und Gewürzladen „Wurzelsepp“. Hier schlägt jedes Bloggerherzchen höher ob der schier unüberschaubaren Vielzahl an Gewürzen. Hier dürfen wir die eigenkreierten Gewürzmischungen kosten. Als Butter, im Quark und sogar Ribs wurden uns serviert, die mit einem besonderen Rub zubereitet waren. Köstlich! Ich musste dann doch eine Kleinigkeit mitnehmen. Ihr versteht das.

 

Confiserie Neef

Internet: http://confiserie-neef.de

Confiserie Neef

Das süße Finale erreichen wir in der Confiserie Neef. Hier werden seit Generationen die klassischen Nürnberger Elisenlebkuchen gebacken. Florian Neef erklärt uns, mit welchen Rohstoffen er arbeitet und welche Zutaten für einen Elisenlebkuchen unerlässlich sind. Wir schauen aber auch über den Tellerrand und naschen die köstlichsten Kreationen des Bäckers wie Lebkuchen mit Walnüssen, Marzipan oder kandiertem Ingwer. Das jährliche Highlight ist ein Lebkuchen mit Eierlikör. Der hat schon fast Ähnlichkeit mit einer Praline! Wau! Einvernehmliches Nicken und wohliges Seufzen erfüllt die Backstube.

 

Am Abend bescherte uns Uwe noch ein ganz besonderes Event, das es jedoch verdient hat ausführlich in einem gesonderten Beitrag beschrieben zu werden.

 

Bisher veröffentlichte Beiträge:

Kulinarisches Nürnberg (1): Restaurant Sosein