Mir schmecken persönlich immer die Plätzchen am besten, die ich nicht selbst gebacken habe. Geflasht war ich, als mir das erste Mal das Spritzgebäck meiner Schwiegermutter förmlich auf der Zunge zerging. Sehr lange habe ich mich nicht an dieses zarte Gebäck heran getraut, bis ich mir in diesem Jahr einen „Spritzgebäckaufsatz“ für den Fleischwolf meiner Küchenmaschine zugelegt habe. Das Rezept hat mir die Schwiegermutter freiwillig überlassen und so konnte ich direkt loslegen.

(Spritzgebäck nach Christa:

  • 500g Butter
  • 340g Zucker
  • 5 Eigelb
  • 1 Ei
  • 250g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 750g Mehl

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und in Folie eingewickelt ca. eine Stunde kühl stellen.

Ich habe für den Fleischwolf meiner Küchenmaschine einen Spritzgebäckaufsatz, das erspart mir einen enormen Kraftaufwand. Den Teig portionsweise und den Fleischwolf laufen lassen und die Teigschlangen nach und nach zu Ringen geformt auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.

Beim Formen ist Vorsicht geboten, dass die für Spritzgebäck charakteristischen Spitzen nicht zerdrückt werden.

Bei 180°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen, je nach Backofen werden die Plätzchen sicher schneller dunkel, desshalb immer mal wieder in den Ofen schauen, ob das Blech schon fertig ist.

Tip: der Teig lässt sich wunderbar am Abend herstellen und am nächsten Tag dann ohne Stress zu Plätzchen verarbeiten.)

Spritzgebäck

Meine Männer haben das erste Blech direkt noch ofenwarm vernichtet. Aber das eigentliche Lob kam am nächsten Tag von meiner Schwiegermutter, als sie mich nach einer Kostprobe nach dem Rezept gefragt hat und wie ich die Spitzen so schön hinbekommen habe. Klasse, oder?

Lots of Love, Kerstin.

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Spritzgebäck