Hand aufs Herz: Wer hat sich schon Gedanken über das Weihnachtsessen gemacht? Kleine Hilfe gefällig? Aber gerne: Ich habe heute ein leckeres und vor allem auch gut vorzubereitendes Weihnachtsmenü für Euch. Dazu gibt es noch die passende Weinbegleitung von WEINE.de, die es ganz zufällig auch heute zu gewinnen gibt!

 

Gewinnspiel, ein Weihnachtsmenü und Wein

 

ALLE GewinnerInnen haben sich gemeldet und die Weinpakete sind unterwegs. Ein großes DANKESCHÖN an alle, die mitgemacht haben !!! Ich habe mich tierisch über soooo viele Kommentare gefreut !!!!

Wer eines der DREI Weinpakete gewinnen und seine Lieben dann Weihnachten vielleicht mit einem schönen Menü nebst leckeren Weinen versüßen möchte hat folgende Gewinnmöglichkeiten:

Für jeden der oben aufgeführten Punkte springt ihr genau einmal in den Lostopf. Wenn ihr also alle zwei Punkte erfüllt, habt ihr die doppelte Gewinnchance.

Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 09. Dezember 2015 um 00:00 Uhr. Die Gewinner werde ich am darauf folgenden Donnerstag den 10.12.2015 via E-Mail oder Facebook kontaktieren. Die Gewinner haben dann zwei Tage Zeit sich zu melden. Sollte das nicht passieren, wird ein neuer Gewinner ermittelt.

Die Weinpakete werden nach Ermittlung der Gewinners direkt von WEINE.de an die Glücklichen versendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitmachen kann jeder, der einen Wohnsitz in Deutschland besitzt und ÜBER 18 Jahre alt ist.

 

Weihnachtliches Menü

 

Räucherforelle und Linsensalat auf rote Bete

 

Gewinnspiel, ein Weihnachtsmenü und Wein

 

Der perfekte Begleiter für diesen Gang ist ein 2014 Chardonnay ‚Kalkstein‘ trocken vom Weingut Künstler aus dem Rheingau. Ich erschmecke gelbe Früchte und finde er hat eine angenehme Mineralik – der elegante Weiße begleitet die Raucharomen und die erdige Bete wunderbar.

 

Gewinnspiel, ein Weihnachtsmenü und Wein

 

Geschmorte Ochsenbacke auf cremigem Kartoffelstampf mit Vanillemöhrchen

 

Gewinnspiel, ein Weihnachtsmenü und Wein

Die Ochsenbacken werden schön von einem 2011 Ripassa Valpolicella DOC Superiore trocken von Zenato begleitet. Der dunkle Rote aus Venetien schmeckt intensiv nach roten Früchten, Holz und auch ein wenig Schokolade und kommt hervorragend mit den kräftigen Backen zurecht.

 

Gewinnspiel, ein Weihnachtsmenü und Wein

 

Gebackener Brie mit Walnüssen, Honigkuchencrunch und Trauben

 

Gewinnspiel, ein Weihnachtsmenü und Wein

 

Hier schenke ich einen 2002er Riesling Piesporter Goldtröpfchen Auslese edelsüß vom Weingut Reinhold Haart. Die geballte Frucht ist schon zu erschnuppern und kräftige gelbe Früchte sind auf der Zunge präsent. Sein würziger und mineralischer Charakter unterstreicht sehr gut den schmelzigen Käse und die süßen Honigkuchenbrösel.

 

Gewinnspiel, ein Weihnachtsmenü und Wein

 

Neugierige dürfen gerne bei Uwe aka highfoodality.com vorbei schauen und ab morgen hüpft ihr dann mal fix rüber zu Daniel auf seinem Blog Gaumenthrill, da gibt es das nächste Adventsgewinnspiel – ToiToiToi!

 

Die Rezepte

 

Räucherforelle und Linsensalat auf rote Bete

  • 1-2 Filets Räucherforelle
  • 100g grüne Linsen (Puy-Linsen)
  • 1 Karotte
  • 80g Sellerie
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Öl
  • 1 Tl Senf, Dijon
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • 1 Apfel

Linsen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und in kochendem Wasser (ungesalzen!) ca. 20 Minuten garen. Karotte und Sellerie schälen und in feine Würfel schneiden. Nach 15 Minuten zu den Linsen geben, salzen und weitergaren.

Dann alles in ein Sieb abgießen, kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden. Apfelessig, Senf und Honig in einer Salatschüssel vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Öl unterschlagen. Petersilie und Linsengemüse mit dem Dressing vermengen, ziehen lassen. Inzwischen Apfel waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Apfelviertel in feine Würfel schneiden und unter den Linsensalat heben, nochmals mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Sofort servieren.

 

Geschmorte Ochsenbacke auf cremigem Kartoffelstampf mit Vanillemöhrchen

  • 4 Ochsenbacken, pariert
  • 600 ml trockener Rotwein
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Karotte, geschnitten
  • 1 Zwiebel, geschnitten
  • 1 TL Salz
  • ¼ TL Pfeffer
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 TL frisch gezupfte Thymianblättchen (wahlweise 1 Msp. Getrockneter Thymian)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL gehackte, getrocknete Tomaten (in Öl, abgetropft)
  • 1 EL getrocknete Steinpilze, grob zermörsert
  • 100g eingelegte Perlzwiebeln a.d. Glas, abgetropft
  • 600ml Rinderfond

Die Ochsenbacken lassen sich gut am Tag vorher zubereiten. Die Backen einen Tag vor der Zubereitung in 1 L Rotwein einlegen und über Nacht abgedeckt ziehen lassen.

Am Zubereitungstag die Bäckchen aus dem Rotwein nehmen (Wein aufbewahren), trocken tupfen und mit Küchengarn zu kleinen Päckchen verschnüren. Die Bäckchen rundherum in Butterschmalz anbraten und aus der Pfanne nehmen. Das Gemüse im selben Öl anbraten. Das Fleisch wieder in den Topf geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann alles mit dem Mehl bestreuen und das Fleisch schwenken, damit es überall angeröstet wird und eine leichte Kruste entsteht.

Den Ofen auf 165°C Umluft vorheizen.

Den Rotwein und so viel vom Rinderfond hineingießen, dass das Fleisch gerade so bedeckt ist. Tomatenmark, Knoblauch, Kräuter, getrocknete Steinpilze, getrocknete Tomaten zugeben und alles aufkochen. Den Deckel aufsetzen und im heißen Ofen auf die untere Schiene für ca. 3 Stunden garen, bis das Fleisch weich ist. Das Fleisch ist gar, wenn es sich mit einer Gabel leicht aufpieken lässt. Die Bäckchen aus dem Ofen nehmen und die Sauce durch ein Sieb passieren. Inzwischen die Bäckchen warm halten. Die Sauce im Topf erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer mag mit etwas kalter Butter binden (bei Bedarf das Fett abschöpfen). Jetzt die Perlzwiebeln zugeben und weitere 2 Minuten kochen.

 

Kartoffelpüree

  • 800 g Kartoffeln (z.B. Rote Emmalie)
  • Salz
  • 250 ml Milch (gerne auch einen Teil durch Sahne ersetzen)
  • 50 g Butter
  • geriebene Muskatnuss

Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser zugedeckt ca. 20 Minuten weich kochen. Inzwischen Milch und eine Prise Muskatnuss in einem kleinen Topf erhitzen und die Butter darin schmelzen. Kartoffeln abgießen und entweder mit einem Schneebesen oder einem Handrührer unter zugiessen der Milchmischung zu einem cremigen Püree verarbeiten. Mit Salz abschmecken.

 

Vanillemöhren

  • 1 Bund Möhren
  • 1 Vanilleschote
  • 50ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter

Die Möhren dünn schälen und in einer Pfanne mit der Gemüsebrühe dünsten, bis alle Flüssigkeit verdunstet ist. Dabei die Vanilleschote aufschneiden und mit den Mark in die Pfanne geben. Dann die Butter hinzu geben und anschwitzen bis die Möhren weich sind aber noch biss haben.

 

Gebackener Brie mit Walnüssen, Honigkuchencrunch und Trauben

  • 100 g Walnüsse, ganze Hälften
  • 60g Zucker
  • 60ml Wasser
  • 4 Ecken Brie (oder Camembert) à 40g
  • 2 Scheiben Honigkuchen
  • 1 Rispe Trauben, grüne, ohne Kerne
  • 2 EL Wein (z.B. 2002er Riesling Piesporter Goldtröpfchen Auslese edelsüß)

Zuerst die Trauben abziehen, waschen, halbieren und mit etwas Wein marinieren.

Zucker und Wasser bei hoher Hitze aufkochen bis die Mischung leicht Braun wird. Sofort die Walnüsse dazugeben und die Hitze etwas reduzieren. Die Walnüsse nun unter ständigem Rühren in der Zuckermasse wenden. Anschliessend aus der Pfanne nehmen und auf Backpapier verteilen und abkühlen lassen. Anschließend 4 schöne ganze Nüsse beiseite legen und die restlichen grob hacken.

Den Honigkuchen fein zerbröseln und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett knusprig rösten. Hier unbedingt dabei bleiben, da die Brösel sehr schnell verbrennen. Fertigen Crunch beiseite stellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Käseecken im heißen Ofen ca. zehn Minuten backen, bis der Käse beginnt flüssig zu werden.

Zum Anrichten zuerst den Honigkuchencrunch halbmondförmig am Rand des Tellers entlang verteilen, dann eine Ecke Käse vorsichtig daneben setzen, die gehackten Nüsse auf den Käse setzen, die marinierten Trauben verteilen und mit den ganzen Nüssen dekorieren.

 

 

Offenlegung: Dieser Artikel entstand mit der freundlichen Unterstützung von WEINE.de. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.