"Alte Wutz"  Dry Aged vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein

Während sich am Abend meine lieben Blogger-Freundinnen in Hamburg im Süllberg mit den Jungen Wilden 2014 vergnügen tröste ich mich hier ausgiebig mit einem sehr schmackhaften Fleisch: „Alte Wutz“ – Das ist ein wundervolles Stück Rücken, Dry Aged vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein. Normaler weise 3-4 Wochen knochengereift ist meines sogar 5 Wochen gereift. Das Fleisch kommt vom Grill, ist herrlich saftig, aromatisch  und hat einen phänomenal feinen Geschmack. Dazu habe ich einen lauwarmen Kartoffelsalat auf Ofenkartoffeln serviert. Mehr braucht das nicht. Ehrlich.

"Alte Wutz"  Dry Aged vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein

(Zutaten für 2 Personen bzw. Fleischfresser:

  • 10 kleine Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 1 Zweig Rosmarin, gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 250g Cocktailtomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz (z.B. Maldon)
  • 1 TL Pul Biber

Das Fleisch habe ich ca. 20 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank gestellt und leicht gesalzen. Die dünne Wasserschicht, die sich nun bilden kann ergibt später eine sehr aromatische Kruste. Den Grill maximal vorheizen und das Steak auflegen, für 2 Minuten, dann das Steak um 45° drehen, so entsteht ein schönes Rautenmuster. Die zweite Seite ebenso grillen, dann auf einem Teller für ca. 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 60°C Umluft garen lassen. Wer sich nicht sicher ist nimmt einfach ein Fleischthermometer, das Fleisch ist (für mich) perfekt, wenn es bei ca. 54°C Innentemperatur ist (JA – bei diesem Schwein darf das so).

Die Kartoffeln waschen, vierteln und auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Rosmarin, 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer über den Kartoffeln verteilen und für 20-30 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze goldbraun backen. Die Tomaten halbieren und mit einer Hand das Salt leicht einkneten. Pul Biber und Olivenöl hinzu geben und mit den Kartoffeln vermengt zu dem Steak servieren.)

Ich habe noch einen Klecks Sambal Oelek dazu serviert, das Rezept findet Ihr hier: Samba Oelek.

Ein geniales Stück Fleisch – Danke an Heiko Brath für diese schmackhafte Empfehlung!

Lots of Love, Kerstin.

 

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